Wenn man das Medium Internet nutzt um Leute kennenzulernen ist das ersteinmal eine gute Wahl sich schnell und einfach mit gleichorientierte zu treffen. Ein aussagekräftiges Profil (z.B. bei den BDSM-Freunden) ist schon mal eine prima Grundlage den anderen mitzuteilen, wie und wer man so ist. Ein Profil ist der erste Eindruck und es sollte wohl überlegt werden, was man dort von sich preisgeben möchte. Alle Angaben sind freiwillig!
Gut, es kommt zum ersten interessanten Plausch per Nachrichtensystem oder Chat und man unterhält sich über alles Mögliche, lernt sich näher kennen und das Interesse wächst den oder die jenige auch real kennenzulernen. Dem spricht auch überhaupt nichts entgegen, denn dafür geht man ja auch ins Netz.
Hier möchten wir aber auch auf die Gefahren hinweisen, die ein solches Realtreffen mit sich bringen kann, da sich im Netz nicht nur Leute mit guten Absichten rumtreiben. WIr wollen den Chat oder die Foren nicht vereutfeln, dennoch ist es eben wie im realen Leben auch. Nicht mit jedem, mit dem man sich unterhält, würde man ein Verhältnis beginnen und auch nicht jeder ist einem sympathisch.
Im Internet kann man sich, wenn man will, sehr einfach verstellen, sich anders geben,als man im realen Leben ist. Oft kommt es, dass jemand, der im Chattalk wie der Traumpartner schlechthin wirkt, im realen Leben gang anders sein kann. Angefangen vom anders aussehen, als man sich es vorgestellt hatte. Phantasie und Realität sind sehr oft zwei verschiedene Dinge. Man sollte deshalb auch nicht unbedingt zu viel Erwartung reinstecken, dann kann man auch nicht enttäuscht werden.
Einfach enttäuscht zu sein ist wohl noch eine Erfahrung, die man schnell verarbeiten kann. Abhaken und gut. Aber was ist, wenn derjenige mit dem man sich trifft nicht nur einfach nicht dein Typ ist, sondern nix gutes im Schilde führt? Hierbei kann es leichtfertig zu körperlichen und seelischen Problemen und Gefahren kommen. Vorsicht also!
So schlimm das nun alles klingt, es soll sicherlich nicht heißen, dass man nun völlig auf die virtuelle Partnersuche verzichten sollte.. Aber es gibt ein sehr gutes Mittel, um Gefahren zu vermeiden: Das Covern.
Das sogenannte 'Covern' bedeutet, dass eine Person deines Vertrauens von dem Treffen weiß und entweder Alarm schlägt wenn du nach dem Treffen nicht wieder auftauchst oder -und das ist die bessere, aber auch aufwendigere Variante- die Person versucht, dich während deines Treffens zu erreichen (Handy, etc.) und fragt nach, ob alles in Ordnung ist.
Diese Methode kann man beliebig verfeinern. Angenommen, man gerät bei dem Treffen an jemanden, der einem wirklich Boeses will, kann man ihm sagen, dass die Polizei gleich auf der Matte steht, wenn man nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt jemand anruft. Bei dem Anruf kann man sich ein paar Worte vorher ausmachen; z.B. könnte man mit dem Coverpartner verabreden, dass „Mir geht’s gut“ soviel heißt wie „Hol sofort die Polizei“.
Wichtig ist, dass man den Ort kennt, an dem man sich trifft. Gut ist ein öffentliches Restaurant oder eine feste Adresse, auf ein „Ich hol dich am Bahnhof ab“ sollte man sich beim ersten Treffen nicht einlassen.
Quelle: smjg.org
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