|
Bei Facebook bin ich durch die Profile gehüpft und habe die Seite von Schloss Seewiese gefunden. In diesem Moment ist mir eingefallen, wie wir das erste Mal dort waren.
Wir beschlossen irgendwann mit Bekannten einen Partyabend im Schloss Seewiese zu verbringen. Da wir vorher noch unterwegs waren packte ich morgens schon unsere Ficktasche nahm sie mit und zum verabredeten Zeitpunkt trafen wir uns auf dem Parkplatz bei Burger King mit unseren Bekannten.
Natürlich war es zu diesem Zeitpunkt schon dunkel, schließlich war es Dezember.
Schnell noch das Navi mit der Adresse des Schloss Seewiese gefüttert und los ging es über die Autobahn.
Lange fuhren wir nicht über die Autobahn, da lotste uns das Navi schon von der Bahn runter und schickte uns übers Land.
Bisher hatten wir klare Sicht, dann aber begann der Nebel, die Straßen führen bergauf, bergab und statt Dörfer fuhren wir mitten durch einen Wald. Das Navi zeigte nur noch die Straße und grün für den Wald an, erst als wir ein Stück rauszoomten fanden wir Dörfer.
Der Nebel wurde immer dichter, der Verkehr immer weniger – irgendwie war es als würden wir ins Nirgendwo fahren.
Schließlich sagte uns das Navi: „Sie haben das Ziel erreicht“ – aber wo ging es nun rein, da war nur ein Feldweg an dem ein paar Häuser standen. Also beschlossen wir mal rein zufahren, den Weg hoch gefahren standen wir dann endlich vor dem Schloss Seewiese. Der Parkplatz war ziemlich voll, trotzdem fanden wir ein Stück unterhalb noch einen Parkplatz.
Nur noch ein Stück laufen dann standen wir endlich vor der Eingangstür. Auf unser klingeln wurde uns schnell geöffnet und wir wurden freundlich begrüßt.
Auch an der Rezeption war man sehr freundlich zu uns, fragte uns ob wir schon mal dort gewesen sind, als wir dies verneinten erklärte man uns wo wir was finden.
Ok die Verbindlichkeiten wie bezahlen waren nun abgewickelt – jetzt konnte der Abend beginnen und wir uns endlich in unser frivoles Outfit werfen und noch ein wenig aufhübschen.
Die Umkleidekabine war geräumig und die Spinde völlig ausreichend für unsere Alltagklamotten und Taschen.
Frisch gestylt gingen wir erstmal in den Barbereich und holten uns etwas zum trinken, schauten uns um. Der Hunger klopfte auch schon in Form eines Magenknurrens an und so beschlossen wir uns das Buffet anzuschauen.
Ich war überrascht wie umfangreich dies war, neben Fleichspeisen gab es Salate, Kartoffelgratin, Brot u.s.w.
Mit den ersten anderen Gästen kamen wir beim befüllen der Teller schon ins Gespräch. Schnell fanden wir auch einen Sitzplatz, da der Speiseraum groß und geräumig war.
Gesättigt durch die leckeren Speisen ging es dann einen Stock nach oben um die Spielzimmer zu inspizieren. Diese sind liebevoll eingerichtet und überall standen Regale mit Handtüchern und Wäschekörbe für die benutzen Handtücher.
Irgendwann bemerkte ich, dass ich wohl das Navi mit aus dem Spind hätte nehmen sollen, denn der Gang führte immer weiter und immer wieder gingen Zimmer vom Gang ab. Die ersten Stöhnlaute von sich vergnügenden Paaren waren auch schon zu hören.
Ich hatte zwar auf der Seite von Schloss Seewiese gelesen, das sie ein Schwimmbad und eine Sauna besitzen, aber irgendwie hatte ich das verdrängt, denn ich war doch ein wenig erstaunt tatsächlich einen Pool zu finden.
Die Gelegenheit gehörte natürlich genutzt, schnell Handtücher vom Regal genommen und die Klamotten aus. Dann entdeckten wir den Whirlpool, der Pool war ab jetzt völlig uninteressant – schnell in den Whirlpool gesprungen, die Blubberblasen angestellt und relaxt.
Ein netter junger Mann gesellte sich zu uns und wir Frauen nutzten das natürlich zum flirten.
Irgendwann sahen unsere Hände dann aus wie von alten Waschweibern, völlig runzelig, also Zeit aus dem Whirlpool zu gehen und sich anderen Vergnügen zu widmen.
Was wir danach auch ausgiebig nutzten.
Die Rückfahrt traten wir so gegen 5 – 5:30 Uhr an und der Nebel war inzwischen nicht besser geworden eher schlimmer. Inzwischen hatte es auch angefangen zu regnen, so dass wir für die Rückfahrt länger benötigten als wir angenommen hatten.
Fazit zu Schloss Seewiese: Ein toller Abend, ein tolles Ambiente, gutes Essen und sehr nettes Personal. Wir werden den Club gerne wieder besuchen, aber diesmal nicht in den Wintermonaten.
|